Langeweile

Eine Gesellin aus alten Tagen – man will sie nicht mehr kennen – fürchtet, sie könnte fragen: „Hallo, wie geht‘s, lange nicht gesehn, wie wär‘s mit ein paar Stunden – nur zu zweit?“ Man wechselt schnell die Straßenseite – man ist beschäftigt, schaut aufs Handy – tut dies und das um zu vermeiden, ihr Aug in Auge zu begegnen. Schade eigentlich. Sie tut uns gut. Sie sorgt für frischen Wind in den Gedanken. Sie ist der Kuss der Muse – nur schlicht verpackt. Ich will sie gerne wieder öfter treffen.

Lyrik Unterwegs

In der aktuellen Serie von „Lyrik Unterwegs“ der Stuttgarter Straßenbahnen AG hängt ein Gedicht des iranischen Dichters Schams Langrudi. Der Dichter zeigte sich sehr erfreut, dass eines seiner Gedichte in Stuttgart spazieren fährt und bat Frau Ursel Hosch, die Initiatorin von „Lyrik Unterwegs“ um einen Film. Mit meinen bescheidenen Mitteln habe ich 2 kleine Filmschnipsel […]