Tediousness

A companion from way back when – you don‘t want to recognize her – being afraid she could ask: „hello, how ya doin‘, long time no see, what about a couple of hours, just the two of us?“ You quickly cross the street – you‘re busy, take a look at your cell phone – do this and that only to avoid a close encounter face to face. Too bad. She is good for us. She takes care for a breath of fresh air in our minds. She is the muse’s kiss – just poorly wrapped. I‘d like to meet her again now and then.   Remark: Tediousness (Langeweile) it is a female noun in german. I decided to stick with it in the translation because “she“ appears in form of a person. german version

Langeweile

Eine Gesellin aus alten Tagen – man will sie nicht mehr kennen – fürchtet, sie könnte fragen: „Hallo, wie geht‘s, lange nicht gesehn, wie wär‘s mit ein paar Stunden – nur zu zweit?“ Man wechselt schnell die Straßenseite – man ist beschäftigt, schaut aufs Handy – tut dies und das um zu vermeiden, ihr Aug in Auge zu begegnen. Schade eigentlich. Sie tut uns gut. Sie sorgt für frischen Wind in den Gedanken. Sie ist der Kuss der Muse – nur schlicht verpackt. Ich will sie gerne wieder öfter treffen.

Lyrik Unterwegs

In der aktuellen Serie von „Lyrik Unterwegs“ der Stuttgarter Straßenbahnen AG hängt ein Gedicht des iranischen Dichters Schams Langrudi. Der Dichter zeigte sich sehr erfreut, dass eines seiner Gedichte in Stuttgart spazieren fährt und bat Frau Ursel Hosch, die Initiatorin von „Lyrik Unterwegs“ um einen Film. Mit meinen bescheidenen Mitteln habe ich 2 kleine Filmschnipsel […]